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Wilhelmshaven Artikel
Wilhelmshaven ist eine Stadt in Nordwestdeutschland. Mit knapp 85 Tausend Einwohnern ist sie die größte Mittelstadt und eines der Oberzentren des Bundeslandes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt am Jadebusen hat traditionell große Bedeutung als Marinehafen der Bundeswehr. Außerdem gibt es von Wilhelmshaven eine Fährverbindung nach Helgoland. Ferner befinden sich in Wilhelmshaven eine Fachhochschule, das Senckenberg-Institut für Meeresgeologie und -biologie, ein Institut für Vogelforschung, eines für Marschen- und Wurtenforschung, die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer sowie das Forschungszentrum Terramare.
Nächst größere Städte sind Bremerhaven, ungefähr 30 km östlich, Oldenburg (Oldb), ungefähr 50 km südlich und Bremen, ungefähr 105 km südöstlich von Wilhelmshaven. Die Einwohnerzahl der Stadt Wilhelmshaven überschritt ungefähr 1937 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Bis in die 1970er Jahr lag die Einwohnerzahl noch über 100.000. Sie sank dann aufgrund zahlreicher Firmenschließungen, insbesondere des Niedergangs des Olympia-Schreibmaschinenwerkes und Verkleinerung des Militärstandortes stark ab. Sie liegt nunmehr seit Jahren bei ungefähr 85.000.
Buch-Tipp: Bitterschokolade. Buchkritik: Mirjam Presslers "Bitterschokolade" Der Roman "Bitterschokolade" (1980) Mirjam Presslers wurde 1980 mit dem Oldenburger Jugendpreis ausgezeichnet und macht das mangelnde Selbstwertgefühl eines 15-jährigen Mädchens in der Pubertät, Eva, zu dem einschneidenden Thema des Buches. Sich selbst als zu "unförmig" und "übergewichtig" nennend,... | |
Wilhelmshaven liegt eingebettet in die Marschlandschaft am Westufer des Jadebusens, unmittelbar hinter dem Seedeich an der Nordsee und der sogenannten Waterkant. Das Stadtgebiet bildet den östlichen Teil der ostfriesischen Halbinsel zwischen Dollart und Jade. Die Stadt grenzt in dem Osten und Süden an die Nordsee. In dem Westen grenzen die Gemeinden Sande und Schortens, in dem Norden die Gemeinde Wangerland an. Alle drei Nachbargemeinen gehören zu dem Landkreis Friesland. Die Wattengebiete in der Küstenregion bei Wilhelmshaven gehören zu dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.
Buch-Tipp: Chaos. Wie kann er ca. Die letzten vier Tage schlage ich mich mit diesem Buch herum und kann es nicht weglegen und bin stets wieder auf den Knie vor Begeisterung. Was am Anfang wie verschiedene Geschichten wirkt - die alle brilliant sind - schließt sich mit jeder Geschichte mehr und mehr. Ich habe keine Idee, wie es diesem Autor gelingt, jedem Charakter... |
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Das Stadtgebiet Wilhelmshavens ist für statistische Zwecke in insgesamt 27 Stadtteile eingeteilt. Der erst 1972 eingemeindete Stadtteil Sengwarden ist zugleich Ortschaft in dem Sinne von § 55 der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO). Für diese Ortschaft gibt es einen von der Bevölkerung gewählten Ortsrat , der aus 13 Mitgliedern besteht. Dieser wählt aus seiner Mitte einen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Der Ortsrat ist zu allen wichtigen die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören.
Die 27 Stadtteile Wilhelmshavens:
Bant, Innenstadt (City, Innenstadt-Nord, Hansaviertel, Innenstadt-West), Tonndeich, Heppens, Inselviertel, Villenviertel, Pädagogenviertel, Siebethsburg, Europaviertel, Wiesenhof, Aldenburg, Stadtparkkolonie, Neuengroden, Maadebogen, Altengroden-Süd, Altengroden-Nord, Ebkeriege, Schaar, Langewerth/Rundum, Coldewei/Himmelreich, Rüstersiel, Fedderwardergroden, Voslapp, Fedderwarden, Sengwarden und übrige Stadtgebiete.
Buch-Tipp: Das große Wimmelbilderbuch. Durch Stadt und Land. Maxiausgabe (Bilderbücher) Der Kauf hat sich gelohnt! Ich finde das Buch toll. Es ist schön gezeichnet, besonders die Personen in ihren Tätigkeiten. Es sind wirklich hunderte kleine Geschichten in diesem Buch versteckt. Ab und zu ist die Geschichte der Bilder ein wenig verrückt, aber ich finde das eher positiv. So kann man seiner Phantasie freien lauf lassen, zB woher... |
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Das Gebiet der heutigen Stadt Wilhelmshaven wurde von Friesen besiedelt. Durch den so genannten "Jade-Vertrag" vom 20.07 1853 kaufte der Staat Preußen vom Großherzogtum Oldenburg ein 313 ha großes Gebiet am Jadebusen zwecks Bau eines preußischen Marinestützpunkts an der Nordsee. Der Vertrag wurde am 23.11 1854 umgesetzt und ab 1856 erfolgte der Bau des Hafens, dem sich alsbald auch eine kleine Siedlung anschloss. Wurde der Hafen bzw. die Siedlung anfangs noch als "Hafen Heppens" wegen des dortigen gleichnamigen Dorfes genannt, so erhielt er am 17.06 1869 in Anwesenheit von König Wilhelm I. von Preußen den offiziellen Namen Wilhelmshaven. Die Schreibweise v wurde der üblichen norddeutschen Form (siehe auch Bremerhaven und Cuxhaven) angeglichen. Gleichzeitig erfolgte die Grundsteinlegung für die Christuskirche, als Garnisonskirche, die heutige Hauptkirche der Stadt.
1873 erhielt die junge Siedlung die Stadtrechte, blieb aber rechtlich zunächst noch eine Landgemeinde. In der Nachbarschaft Wilhelmhavens entstand ab 1879 die Gemeinde Bant. Der Hafen wurde 1900 großzügig erweitert. 1902 wurden die Gemeinden Bant, Heppens und Neuende zu dem Amtsverband Rüstringen zusammen geschlossen, ehe diese Gemeinden ab 1.05 1911 eine einheitliche Stadt bildeten. Die beiden Städte, Wilhelmshaven und Rüstringen, hatten 1916 bereits mehr als 80 Tausend Einwohner.
1918 begann die deutsche Novemberrevolution durch einen Matrosenaufstand.
Am 1.04 1919 wurde Wilhelmshaven eine kreisfreie Stadt, nach dem sie bis dahin zu dem Amt bzw. Landkreis Wittmund gehört hatte.
Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven zu dem 1.04 1937 mit der oldenburgischen Stadt Rüstringen zur neuen Stadt Wilhelmshaven vereinigt. Damals gab es Planungen zur Stadt der 400 000. 1938 wurde das Stadtgebiet um einige Gebiete der benachbarten, 1933 gebildeten Gemeinde Kniphausen vergrößert.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Bausubstanz der Stadt stark zerstört. 140 Tausend Flüchtlinge bevölkerten anschließend die Stadt.
Mit der deutschen Wiederbewaffnung wurde Wilhelmshaven 1956 wieder Marinehafen und ist heute der einzige Stützpunkt der Deutschen Marine an der Nordsee.
Am 1.07 1972 erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Sengwarden mit ihren zugehörigen Ortsteilen bzw. Wohnplätzen, darunter Fedderwarden. Damit erreichte das Stadtgebiet Wilhelmshavens seine heutige Ausdehnung.
s.a. Deutsche Marine (Geschichte)
Ein Wahrzeichen der Stadt, der Schwimmkran "Langer Heinrich"[1] (http://www.langer-heinrich.de.vu)=== Eingemeindungen ===
Wilhelmshaven wurde am 1.04 1873 offiziell zur Stadt erhoben, wenngleich die Siedlung rechtlich zunächst noch eine Landgemeinde war. Damals gehörte sie zu dem Amt Wittmund, aus dem 1885 der Landkreis Wittmund innerhalb des Regierungsbezirks Aurich der preußischen Provinz Hannover hervorging. Am 1.04 1919 schied Wilhelmshaven aus dem Landkreis Wittmund aus und wurde eine kreisfreie Stadt.
Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde zu dem 1.04 1937 die Stadt Rüstringen eingemeindet und die gesamte Stadt Wilhelmshaven dem Land Oldenburg angegliedert. Sie blieb eine kreisfreie Stadt. Rüstringen war erst am 1.05 1911 durch Vereinigung der Gemeinden Bant, Heppens und Neuende, die damals zu dem Amt Jever des Landes Oldenburg gehörten, gebildet worden.
1938 wurde das Stadtgebiet Wilhelmshavens vergrößert. Es wurden folgende Teile der Siedlungen Accum, Fedderwarden und Sengwarden, die zur 1933 gebildeten Gemeinde Kniphausen gehörten, eingegliedert: Langewerth, Accumersiel, Rundum, Fegefeuer, Hölle, Hohewerth, Burg Kniphausen, Oyensburg, Groß-Frankreich, Schilldeich, Steindamm, Schnapp, Mitteldeich, Coldewei, Himmelreich, Kniphausersiel, Fedderwardergroden und Voslapp.
Bei der Gemeinde Kniphausen verblieben noch die Bauerschaften Accum, Aldenburg, Anzetel, Bohnenburg, Breddewarden, Coldewei, Fedderwarden, Inhausersiel, Langewerth, Moorhausen, Moorsum-Stummeldorf, Nord Sillenstede (westlicher Teil), Nord Sillenstede (östlicher Teil), Sengwarden, Sillenstede, Süd Sillenstede Nord, Süd Sillenstede Süd, Steindamm, Utters, Wehlens und Westerhausen, die ab 1948 die Gemeinde Sengwarden bildeten. Diese wurde am 1.07 1972 ebenfalls nach Wilhelmshaven eingegliedert. Damit erreichte das Stadtgebiet Wilhelmshavens seine heutige Ausdehnung.
Tabellarische Darstellung der Entwicklung Wilhelmshavens
| Jahr
| Wilhelmshaven
| Bant
| Heppens
| Neuende
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| 1873
| Gründung der Stadt Wilhelmshavens
| Bant
| Heppens
| Neuende
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| 1911
| Wilhelmshaven
| Zusammenschluss zur Stadt Rüstringen
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| 1937
| Vereinigung zur neuen Stadt Wilhelmshaven
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| 1938
| Vergrößerung durch Teile der Gemeinde Kniphausen
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| 1972
| Eingliederung der Gemeinde Sengwarden
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Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa.... |
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
¹ Volkszählungsergebnis
Buch-Tipp: Der Splitterschutzunterstand Alaska in Wilhelmshaven. Ein Bildbericht Hochinteressantes Debut des Wilhelmshavener Bunkerforschers Holger Raddatz Mit Liebe zu dem Detail und fundierten Kenntnissen der Materie ging der Autor das Thema an, und liefert ein überzeugendes Debut mit dieser Broschüre. In dem Rahmen seiner Arbeit in der "Interessengemeinschaft zur Erforschung von Luftschutzbauten (IGEL)" erarbeitete er interessante... |
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Das Gebiet der heutigen Stadt Wilhelmshaven gehörte anfangs zu dem Gebiet des Erzbistums Bremen bzw. zu dem Archidiakonat Rüstringen. Unter Maria von Jever konnte die Reformation Einzug halten. So wurde in Neuende 1525 und in Heppens 1532 die erste evangelische Predigt gehalten. Danach war das Gebiet über viele Jahrhunderte vorwiegend protestantisch. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis. Mit dem Übergang an das Herzogtum bzw. Großherzogtum Oldenburg kam das heutige Wilhelmshavener Stadtgebiet zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, deren Verwaltung, das Konsistorium bzw. der Oberkirchenrat, sich in Oldenburg (Oldb) befindet. Nach Gründung der Stadt Wilhelmshaven in dem Jahre 1873 wurde wenige Jahre später 1882 auch eine eigene evangelische Kirchengemeinde gegründet. Diese Gemeinde konnte am 19.07 1883 ihren ersten "zivilen" Gottesdienst in der Garnisonkirche, der heutigen Christus- und Garnisonkirche abhalten, nach dem diese Kirche zunächst ca. für die Marineangehörigen des Hafens erbaut worden war. Noch in dem gleichen Jahre erhielt die Gemeinde einen eigenen Kirchenvorstand und zu dem 1.01 1886 wurde sie der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers angeschlossen, zumal die Stadt Wilhelmshaven seinerzeit zur preußischen Provinz Hannover gehörte. Die Protestanten in den benachbarten, seinerzeit noch nicht zu Wilhelmshaven gehörigen Gemeinden, waren zusätzlich Glieder der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg.
Zwischen 1898 und 1901 wurde für die junge evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wilhelmshaven eine eigene Kirche, die Christuskirche (Ecke Peterstraße/Adalbertstraße) errichtet. Diese wurde in dem Zweiten Weltkrieg 1941 zerstört und danach nicht mehr aufgebaut. Die ebenfalls beschädigte Garnisonkirche wurde jedoch nachdem Krieg wieder aufgebaut. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wilhelmshaven erwarb 1959 die Kirche vom Bund und nannte sie in Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven um. Mit dem Doppelnamen soll die Tradition der "alten" in dem Krieg zerstörten Christuskirche wachgehalten werden. Nachdem die Stadt Wilhelmshaven 1937 dem Land Oldenburg zugeordnet wurde, gehörte somit auch die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wilhelmshaven - wie bereits alle anderen Kirchengemeinden der Stadt - zur oldenburgischen Landeskirche. Wilhelmshaven wurde Sitz eines Kirchenkreises, zum heute alle Kirchengemeinden der Stadt gehören, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt. Der Kirchenkreis Wilhelmshaven umfasst jedoch auch einige Gemeinden, die nicht zur Stadt Wilhelmshaven gehören (z.B. Jever, Schortens).
Da nach Wilhelmshaven von Anfang an auch von katholischen Marineangehörigen zuzogen, gab es für diese ab 1886 in der Garnisonskirche die erste Heilige Messe. Bereits 1878/ 79 wurde jedoch für die Katholiken des gesamten Jaderaumes an der Ansgaristraße eine Marien-Kirche erbaut, die in dem Zweiten Weltkrieg allerdings zerstört und danach in moderner Bauweise wieder errichtet wurde. Eine weitere ältere katholische Kirche ist St. Willehad, die 1911 erbaut wurde. Die Katholiken der Stadt Wilhelmshaven gehörten anfangs zu dem Dekanat Oldenburg, das seinerzeit für den gesamten nördlichen Teil des Landes Oldenburg, einschließlich der damals noch preußischen Stadt Wilhelmshaven zuständig war. Das Dekanat Oldenburg gehörte zu dem Bischöflichen Münsterschen Offizialat Oldenburg mit Sitz in Vechta. Dieses Offizialat als Teil des Bistums Münster wurde 1831 gegründet, nach dem die Bildung eines eigenen katholischen Bistums für das Land Oldenburg in Vechta scheiterte. Durch Zuzug weiterer Katholiken, insbesondere nachdem Zweiten Weltkrieg war eine Neueinteilung der Dekanate des Bistums Münster erforderlich. So wurde 1954 Wilhelmshaven Sitz eines eigenen Dekanats, zum heute alle Pfarrgemeinden der Stadt gehören. Dieses Dekanat gehört - wie das ehemals zuständige Dekanat Oldenburg - ebenfalls zu dem Offizialat Oldenburg des Bistums Münster.
(Siehe auch Website der Kirchen in Wilhelmshaven (http://www.kirche-am-meer.de/) und: St. Stephanus Fedderwarden (http://home.t-online.de/home/ev.kirche.fedderwarden/index.htm/))
Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch verschiedene Freikirchen in Wilhelmshaven, darunter eine
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Evangelisch-Methodistische Kirche (Methodisten), eine Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten und eine Freie Evangelische Gemeinde (FeG).
Darüber hinaus sind auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, die Neuapostolische Kirche und die Zeugen Jehovas vertreten.
Buch-Tipp: Der Tod kommt in Schwarz-Lila. Inselkrimi spannung pur dieses buch ist der hammer, einfach spannung pur, mehr geht nicht. einmal angefangen kann man nicht wieder aufhören zu lesen. und dazu die super beschreibung der gegend umd wilhelmshaven, wittmund, aurich und emden. |
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Die Verwaltung der jungen Siedlung beim Marinehafen Heppens oblag zunächst der preußischen Admiralität. Gemäß Statut vom 4.08 1873 wurde Wilhelmshaven zur Stadt erklärt und erhielt dadurch auch einen eigenen Bürgermeister. Mit der Kreisfreiheit 1919 erhielt dieser den Titel Oberbürgermeister. Neben dem Bürgermeister gab es einen vom Volk gewählten Rat.
Während des Zeit des Dritten Reiches wurde das Stadtoberhaupt Wilhelmshavens von der NSDAP eingesetzt.
1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2002 wurde in Wilhelmshaven die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben, nach dem die Amtszeit von Oberstadtdirektor Arno Scheiber endete. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch zusätzlich einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Wilhelmshaven seit Gründung der Stadt
- 1873: von Norden, kommissarischer Bürgermeister
- 1874 - 1879: Julius Nakszynski, Bürgermeister
- 1879 - 1881: Rudolf Schwanhäuser, Bürgermeister
- 1881 - 1883: Fritz Feldmann, Bürgermeister
- 1884 - 1896: Friedrich Oetken, Bürgermeister
- 1886 - 1906: Dr. Hans Ziegner-Gnüchtel, Bürgermeister
- 1906 - 1933: Emil Heinrich Bartelt, Bürgermeister, ab 1919 Oberbürgermeister
- 1933 - 1937: Carl Renken, Oberbürgermeister (ohne Wahl eingesetzt)
- 1937 - 1945: Dr. Wilhelm Müller, Oberbürgermeister (ohne Wahl eingesetzt)
- 1945: Dr. Friedrich Paffrath, kommissarischer Oberbürgermeister
- 1945 - 1952: Reinhard Nieter, Oberbürgermeister
- 1952 - 1953: Arthur Raschke, Oberbürgermeister
- 1953 - 1955: Dr. Friedrich Peters, Oberbürgermeister
- 1955 - 1956: Rudolf Onken, Oberbürgermeister
- 1956 - 1961: Reinhard Nieter, Oberbürgermeister
- 1961 - 1972: Johann Janßen, Oberbürgermeister
- 1972 - 1976: Arthur Grunewald, Oberbürgermeister
- 1976 - 1981: Eberhard Krell (SPD), Oberbürgermeister
- 1981 - 1986: Hans Janßen (CDU), Oberbürgermeister
- 1986 - heute: Eberhard Menzel (SPD), Oberbürgermeister
Oberstadtdirektoren von Wilhelmshaven
Buch-Tipp: Der Wolkenatlas. Vom Aufstieg und Niedergang der menschlichen Zivilisation In seinen bisherigen Romanen zelebriert der 1969 geborene David Mitchell seine Vorliebe für kunstvoll konstruierte Episodenromane. Spätestens seit "Wolkenatlas", seinem dritten Roman, feiern ihn die Feuilletons als einen der besten jungen englischen Schriftsteller seiner Generation.
"Wolkenatlas"... |
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Das Wappen der Stadt Wilhelmshaven zeigt in Gold einen rot gekleideten Friesen ohne Kopfbedeckung mit geschwungenem Rundschild und erhobenem Speer. Die Stadtflagge ist rot-gold.
Das Wappen entstammt dem mittelalterlichen Siegelbild des Rüstringer Landes und wurde von der Stadt Wilhelmshaven 1949 angenommen bzw. vom Innenministerium Niedersachsen genehmigt. Zuvor hatte die Stadt ein anderes Wappen, das in Blau einen goldenen Anker, belegt mit zwei gekreuzten Schwertern zeigt. In der Mitte ein goldener Schild mit dem schwarzen Preußen-Adler. Dieses Wappen war bis 1939 in dem Gebrauch. Danach führte die Stadt für 10 Jahre ein Wappen, das gespalten von Blau und Silber, vorne ein senkrechtes silbernes Schwert, hinten vier blaue Wellenbalken zeigte.
Buch-Tipp: Der dreizehnte Monat Humor und Tiefgang Englischer Humor vom feinsten, teilweise schön schwarz, gepaart mit Tiefgang und einigen sehr poetischen Passagen - ich bin begeistert. Dazu trägt sicher auch die kongeniale Übersetzung bei. Ein Glück, denn ich würde Mitchell bei den literarischen Schwergewichten einordnen. Schon nach den ersten drei Seiten war ich voll infiziert... |
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Wilhelmshaven unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:
- Vichy, Frankreich, seit 1965
- Norfolk, Bundesstaat Virginia, Vereinigte Staaten Amerika, seit 1976
- Dunfermline/Schottland, Vereinigtes Königreich, seit 1979
- Tsingtao, China, seit 1992
- Bad Harzburg, seit 1988 (Städtefreundschaft)
Buch-Tipp: Die Stadt der Blinden. Der Mensch ist des Menschen Wolf Nobelpreisträger Saramago illustriert mit seinem Werk äußerst plastisch, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisiertheit ist. Nachdem sich die Epidemie einer weißen Blindheit über die Bewohner einer Stadt gelegt hat, dauert es ca. wenige Tage, bis die alten Regeln eines zivilisierten Miteinanders außer Kraft... |
Wirtschaft und Infrastruktur | |
Ökonomischer Schwerpunkt in Wilhelmshaven ist die Hafenwirtschaft. Mit einer Fahrwassertiefe von 20m in der Jade ist Wilhelmshaven Deutschlands als einziger Tiefwasserhafen . Wichtigstes Hafenprojekt ist der Bau des JadeWeserPorts, eines neuen Hafens für Containerschiffe, die aufgrund ihres Tiefgangs nicht die Häfen an Weser und Elbe anlaufen können. Dieses durch die Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung in den 90er Jahren initiierte und nun von der JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft begleitete Projekt befindet sich derzeit in der Planfeststellung und soll 2009/2010 an den Start gehen.
Neben seinem Status als Universalhafen (Schüttgut, Projektladung, Container, Schrott, Lebensmittel) ist der der Energieumschlagplatz mit seinen Umschlagbrücken für Rohöl und Mineralölprodukte, einer Raffinerie, Kohleumschlag und einem Kohlekraftwerk für die Energieversorgung des Deutschlands von großer Bedeutung. In Wilhelmshaven und Umgebung gibt es eine Anzahl von Kavernen, in denen die gesetzlich vorgeschriebenen Erdölreserven Deutschlands gelagert werden. Pipelines verbinden Wilhelmshaven mit Hamburg und der Raffinerie in Wesseling bei Köln.
Ein weiteres Standbein der Wirtschaft ist die Chlorelektrolyse auf dem Voslapper Groden, begünstigt durch den Hafen, Rohölumschlag und die Salzvorkommen der Kavernen. Es gibt Planungen, den Chemiestandort am tiefen Jadefahrwasser zu erweitern. Dazu gehört auch der geplante Anschluss an das Ethylen-Pipelinesystem nach Nordrhein-Westfalen und in die Elbe-Region.
Neben der privaten Wirtschaft ist die Bundeswehr als öffentlicher Arbeit- und Auftraggeber ein wichtiger Wirtschaftfaktor in Wilhelmshaven. Außer dem Marinearsenal, dem Marinestützpunkt mit den dort beheimateten Schiffen, dem Kommando für Marineführungssysteme und dem neuen Logistikzentrum der Bundeswehr gibt es eine Anzahl kleinerer Dienststellen und Kommandos, die wichtige Auftraggeber für die Wilhelmshavener Wirtschaft sind.
Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch... |
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In Wilhelmshaven beginnt die Bundesautobahn A 29 in Richtung Süden, die über Oldenburg (Oldb) zu dem Autobahndreieck Ahlhorner Heide (Anschluss an die A 1 Dortmund-Bremen) führt. Ferner führt die Bundesstraße B 210 in westliche Richtung über Jever und Aurich nach Emden.
Der Wilhelmshavener Hauptbahnhof führt eine Bahnlinie nach Oldenburg (Oldb)-Osnabrück (KBS 392) und eine weitere über Jever und Wittmund nach Esens (KBS 393). Beide Strecken werden in dem Stundentakt von der NordWestBahn bedient. Darüber hinaus verkehren einzelne Direktzüge zwischen Wilhelmshaven und Bremen.
Auf dem Wasserweg kann man per Sportboot über den Ems-Jade-Kanal von Wilhelmshaven aus auch die ostfriesischen Städte Aurich und Emden erreichen.
Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Buslinien der Stadtwerke Wilhelmshaven - Verkehrsbetriebe.
Buch-Tipp: Die Stadt der wilden Götter. ECHT KLASSE !!! Die Stadt der wilden Götter ist echt toll, weil man
richtig eintauchen kann. Alex und Nadia in dem Regenwald
zu begleiten ist sehr schön. Als ich mit dem Buch fertig
war war ich traurig, aber da hatte ich noch nicht gewusst,
dass es noch zwei weitere bücher von Alex und Nadia gibt.
Im Reich des goldenen Drachen und In dem Bann der Masken.... |
Öffentliche Einrichtungen |
- Bundesausführungsbehörde für Unfallversicherung (Unfallkasse des Bundes) Website (http://www.uk-bund.de/)
- Künstlersozialkasse Website (http://www.kuenstlersozialkasse.de/)
- Wasser- und Schiffahrtsamt Wilhelmshaven
- Forschungsinstitut Senckenberg Website (http://www.senckenberg.uni-frankfurt.de/)
- Institut für Vogelforschung Website (http://www.vogelwarte-helgoland.de/)
- Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung Website (http://www.nihk.de/)
- Forschungszentrum Terramare Website (http://www.terramare.de/)
- Nationalparkverwaltung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer website (http://www.mu.niedersachsen.de/Nationalparke/index.htm/)
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Bildung, Forschung und Lehre | |
Wilhelmshaven wurde 1971 Sitz der Fachhochschule Wilhelmshaven, die seinerzeit durch Zusammenschluss der Staatlichen Ingenieurakademie Wilhelmshaven und einer Akademie für Betriebswirte entstand und auf Ingenieurwissenschaften und Wirtschaft konzentriert war. In dem Jahr 2000 fusionierte diese Fachhochschule mit der Fachhochschule Oldenburg und der Fachhochschule Ostfriesland zur Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven, die nunmehr mit rund 9.500 Studenten die größte Fachhochschule des Landes Niedersachsen ist. Die Studienstandorte dieser Fachhochschule befinden sich neben Wilhelmshaven in Emden, Elsfleth, Leer (Ostfriesland) und Oldenburg (Oldb).
Das 1990 in Wilhelmshaven gegründete Forschungszentrum Terramare (FTM) ist eine wissenschaftliche Dienstleistungseinrichtung, die institutionell zu 100 % aus Landesmitteln gefördert wird. Die Institution unterstützt in Wilhelmshaven die Institute für historische Küstenforschung, für Vogelforschung, das Senckenberg-Institut und die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer in Belangen der Flachmeer-, Küsten- und Meeresumweltforschung. Es kooperiert dabei mit der Meeresstation des universitären Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM). Sitz dieser Einrichtung ist Oldenburg, ihre Meeresstation befindet sich in einem Teil der Räumlichkeiten des FTM.
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Kultur und Sehenswürdigkeiten | |
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Stadttheater Wilhelmshaven - Landesbühne Niedersachsen Nord GmbH Website (http://www.landesbuehne-nord.de/)
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- Marinemuseum Website (http://www.marinemuseum.de/)
- Kunsthalle Wilhelmshaven - Ausstellungen zeitgenössischer Kunst Website (http://www.kunsthalle-wilhelmshaven.de/)
- Neues Küsten-Museum Website (http://www.whv-touristik.de/index_kuestenmuseum.html)
- wal.welten
- Das Wattenmeerhaus Website (http://www.wattenmeerhaus.de/)
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Christus- und Garnisonkirche
- OCEANIS (Unterwasser-Ausstellung mit Animation) Website (http://www.oceanis.de/)
- Das Rathaus, gelegentlich auch "die Burg am Meer" genannt, ist das Wahrzeichen der Stadt.
- Burg Kniphausen Website (http://www.stiftung-burg-kniphausen.de/)
- Kaiser-Wilhelm-Brücke, erbaut 1903 - 1907 als größte Drehbrücke Europas
- Kirchen
- Evangelisch-lutherische Christus- und Garnisonkirche
- Heppenser Kirche
- St. Jakobi-Kirche, älteste Kirche auf dem Stadtgebiet Wilhelmshavens, erbaut in dem 14. Jh.
- Evangelisch-methodistische Kirche, Schulstraße
- Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Kreuzkirche, Schulstraße
- Katholische Kirche St. Willehad (erbaut 1910), Bremer Straße
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Sonstige Sehenswürdigkeiten | |
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Regelmäßige Veranstaltungen |
- Wochenende an der Jade Website (http://www.wochenende-an-der-jade.de/)
- NordWestSchau
- Gnu/Linux Informationstage
- NordWestKunst (alle zwei Jahre in der Kunsthalle)
- WHV.NET (jedes Jahr) mehr unter WHV.NET (http://www.whv.net)
- JadeWeserPort-Cup (Segelregatta für Traditions- und Großsegler jeweils um den 3. Oktober zwischen dem Stadthafen und dem geplanten JadeWeserPort [2] (http://www.jadeweserport-cup.de/home))
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Folgende Personen sind in Wilhelmshaven geboren. Ob sie später ihren Wirkungskreis in Wilhelmshaven hatten oder nicht ist dabei unerheblich.
- 1874, 24.09, Kurt Doerry , †4. Januar 1947 in Berlin, Sportjournalist, Sportler (1896 Deutscher Meister über 100 Meter und 200 Meter), Vorsitzender des Hockey-Bundes 1909-1919
- 1898, 8.08, Georg Joel , †1981, Ministerpräsident von Oldenburg 1933-45
- 1915, 25.09, Peter Mösser , Schlagerkomponist und -texter ("Heimatlos", "Der lachende Vagabund")
- 1929, 14.09, Hans Clarin, Schauspieler ("Pumuckl"), Sänger ("Hurra, der Pumuckl ist wieder da")
- 1949, 31.12, Rainer Fetting, Bildender Künstler, einer der wohl wichtigsten Maler der Neuen Wilden , der auch international Ansehen errungen hat
- 1947, 4.09, Peter Behrens, Schlagzeuger von der Gruppe Trio NDW, mehr Daten über Trio findet ihr hier zu den Infos (http://www.ichwillspass.de/ndw/bands/trio.htm)
- 1956, 18.07, Holger Thomas , Schlagersänger ("Mein Hit heißt Susi Schmidt")
Untrennbar verbunden mit der Stadt Wilhelmshaven sind auch die Namen der folgenden Personen:
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